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"Medicus curat, natura sanat"

Ein Hochbeet entsteht Teil 2

19 Kommentare

Lange hat es gedauert bis sich beim Hochbeet wieder etwas getan hat. Statt 1 Woche Lieferzeit wurden es fast 4. Doch nun war es endlich soweit. Letztes Wochenende zog offiziell das zweite Hochbeet in unseren Gemüsegarten ein. Eigentlich hätte ja zuerst die Pflasterung um das Beet erfolgen sollen, da jedoch die Gurken und Zucchini schon sehnlichst auf ihr neues Zuhause warteten wurde das Aufstellen vorgezogen. Das Aufbauen erwies sich dieses mal als ziemlich einfach und unproblematisch. Beim Hochbeet handelt es sich um ein Durisol Holzbetonhochbeet, das modulartig aufgebaut ist.

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Die Module werden einfach aneinander gelegt und mit einem Metallstift verbunden. Der klemmt zwar von Zeit zu Zeit etwas. Aber mit einem Gummihammer kann man sich da leicht helfen.

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Da es Einwände gab, dass die Beete dahinter dann am Nachmittag keine Sonne mehr bekommen würden, wurde die letzte Etage weggelassen. Somit ist das 60 cm hoch. Ist zwar jetzt mehr zum Bücken. Dafür war das Beet um einiges schneller befüllt 🙂 Bei der Befüllung ging ich folgendermaßen vor. Ganz unten kam die schlechtere Erde (sehr sandig) vom letzten Hochbeetbau hinein. Dann kamen die gehexelten Reste des Strauchschnitts hinein. Anschließend folgte eine dünne Schicht Grasschnitt. Als Humusersatz kamen die halb verrotteten Reste des letztjährigen Laubes hinein. Abschlossen wurde das Ganze von der alten Erde aus dem Frühbeet.

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Nach einer Woche hat die Erde leider schon etwas nachgegeben, so das die Fixierungsstangen zum Vorschein gekommen sind :/ Da muss wohl nach der ersten Ernte nachgefüllt werden. Im Beet befinden sich inzwischen 2 Zucchini, 5 Gurken, 3 Pflücksalate, 3 Kohlrabi, 2 Kohlpflanzen, Zwiebel, Radieschen, Karotten, Sommerportulak, Pastinaken, Rettich und Haferwurzen.

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19 Kommentare zu “Ein Hochbeet entsteht Teil 2

  1. Das sieht doch mal gar nicht schlecht aus! Und wir finden es auch nicht schlimm, dass die Fixierstangen momentan sichtbar sind, denn schneller als Du gucken kannst werden die Pflanzen den Raum einnehmen und unter dem Blätterwald fällt das dann gar nicht mehr auf! 😉
    Was sind Haferwurzen? Alles andere kennen wir.
    LG
    AnDi

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  2. Pingback: Gartenlagebericht Juni | gartenleidenschaft

  3. Sehr schöne Bauanleitung! Hochbeete sind immer was feines, vor allem wenn man sich gegen Schädling etc. wehren will 🙂
    Man sieht auf jeden Fall, dass ihr wisst was ihr tut – beinahe professionell. Nicht zuletzt, weil es ja offensichtlich nicht euer erstes Hochbeet ist (s. letzte Fotos) 😛

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  4. Sieht gut aus!!! Fleißig Fleißig!! 🙂
    Viel Spaß beim bepflanzen.
    Liebe Grüße Lisa

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  5. hey sieht gut aus wie sind denn die erfahrungen mit schnecken … krichen die an dem doch eher rauhen zeug auch rauf ?

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    • Hallo Jörg, bis jetzt bin ich in diesem Hochbeet von Schnecken verschont geblieben 🙂 LG FLorian

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      • danke wir werden uns auch 2 kaufen 🙂
        wie sind die sonstigen erfahrungen 🙂

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      • Also ich bin begeistert von den Hochbeeten. Zumindest bei mir gedeiht dort alles besser 😀 Das Neuaufbauen alle 3 Jahre ist zwar nicht unanstrengend, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
        LG Florian

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      • hallo habe gestern gerade beide neuen aufgebaut ..
        du sprichst von alle 3 jahre neu aufbauen ? warum ??
        wie lange hast du das holzbetonhochbeet denn schon ?

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      • Hochbeete soll man alle 3-5 Jahre neu aufbauen, sprich die ganze Erde (inzwischen sollten die anderen Materialien verrottet sein) heraus und wieder Holzschnitt, Grass, Laub, Kompost und Erde hinein 🙂 Durch die Verrottung entsteht Wärme, die im Frühling wenn es noch Kälter dringend benötigt wird.
        Also das Holzbetonbeet hab ich erst letztes Jahr aufgebaut. Mein Holzbeet vor 4 Jahren.
        LG Florian

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      • danke .. wir haben das hochbeet mehr weil es einige hunde gibt die ihre hinterlassenschaften sonst im gemüse machen und wir haben extrem viele schnecken .. bin gespannt .. .. die füllung haben wir nicht ganz so nach *vorschrift* gemacht .. daher denke ich das alle 7 jahre auch geht 🙂
        wir hatten vorher holzhochbeete die sind aber inzwischen verrottet ….

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      • 7 Jahre geht sicher auch 🙂 dann musst du halt so einmal ein bisschen nachdüngen. Aber keinen Kompost vom Komposthaufen, damit schleppst du dir nur wieder die Schnecken ein. Ich glaub recht viel länger als 10-12 Jahre überlebt kein Holzhochbeet, es sei denn man gibt eine Folie hinein, aber die muss ich auch nicht umbedingt beim Gemüse haben 🙂

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      • 7 Jahre geht sicher auch 🙂 dann musst du halt so einmal ein bisschen nachdüngen. Aber keinen Kompost vom Komposthaufen, damit schleppst du dir nur wieder die Schnecken ein. Ich glaub recht viel länger als 10-12 Jahre überlebt kein Holzhochbeet, es sei denn man gibt eine Folie hinein, aber die muss ich auch nicht umbedingt beim Gemüse haben 🙂

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  6. Ein Hochbeet ist einfach eine tolle Sache. Ich habe auch eins und möchte es nicht mehr missen. Weiterhin viel Spaß beim Gärtnern 🙂 Liebe Grüße Nadine

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