gartenleidenschaft

"Medicus curat, natura sanat"


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Seltene Obstraritäten

Ziemlich am Anfang meines Bloggerdaseins habe ich euch einmal berichtet, dass ich bei einem Gewinnspiel fünf Gartenbücher gewonnen habe. In den letzten Tagen hatte ich nun endlich einmal Zeit mir diese Bücher etwas genauer anzusehen. Beginnen möchte ich natürlich als Obstbaumfan mit Gregor Dietrich, der in seinem Buch „Obstraritäten“ verschieden nicht so geläufigen Arten vorstellt. Dabei werden die verschiedenen Obstsorten in „Bodenständig und neu“, „Sonnenanbeter“ und „Hitzeflüchter“ eingeteilt. Bei jedem Obst werden dann Informationen, zur Herkunft, der Verbreitung, zu den Ansprüchen, zum Wuchs, zum Ertrag, zur Nutzung und zur Verarbeitung. P1120337

Beim Kapitel „Bodenständig und neu“ handelt es sich um das Umfangreichste. Hier beschrieben werden unter anderem die Quitte, die Mispeln, die Elsbeere, der Speierling, verschiedene Pflaumensorten, die Eberesche, die Felsenbirne, die Apfelbeere, die Kornelkirsche, der Holunder und die Berberitze. Ein Großteil von diesen ist bereits in meinem Garten heimisch. So etwa der Holunder, von dem die Blüten zu Saft und die Beeren zu „Hollerröster“ verarbeitet werden oder die Felsenbirnen, die, wenn nicht die Amseln schneller waren, roh genascht werden. Auch eine Apfelbeere ist vor 2 Jahren, infolge des Aroniahyps in meinem Garten eingezogen. Gleich neben dieser stehen ebenso 3 Kornelkirschen oder „Dirndln“ wie sie in Österreich heißen. Im selben Jahr wurden auch 2 Pflaumenbäume gepflanzt. Schon etwas länger stehen 2 Elsbeeren am Waldrand. Da diese aber erst nach 15-20 Jahren zum Tragen beginnen, muss die Schnapsbrennerei noch warten. Eine Quitte ist erst vor wenigen Wochen in meinem Garten eingezogen und die Mispel wurde schon bestellt, wird aber erst im März ausgeliefert.

Im zweiten Kapitel werden dann Großteils südliche Früchte behandelt, wie die Feige, der Granatapfel, die Kaki und die Gojibeere. Erstere habe ich schon seit ein paar Jahren im Topf auf der Terrasse stehen. Von Zeit zu Zeit gibt’s auch Früchte. Auch eine Gojibeere, die im Zuge des Gojibooms gekauft wurde, darf ich mein eigen nennen, wobei mir aber hier besser die Blüten gefallen, als die Beeren schmecken. Kaki und Granatapfel sind geschmacklich weniger mein Fall.

Im abschließenden Kapitel werden dann noch drei Hitzeflüchtlinge näher vorgestellt, die es zwar gerne warm haben aber die pralle Sonne nicht vertragen. Zu denen zählen die Kiwis, die Indianerbanane und Schisandrabeere. Zwar zählen Kiwis durchaus zu den bekannte Obstarten, jedoch gibt es auch Sorten, wie etwa jene wo man die Schale essen kann oder die rot sind, die weniger bekannt sind. Ich hab davon die Erstere im Garten und freue mich schon jedes Jahr auf die Ernte, der ca. stachelbeergroßen Früchte. Eine Indianerbanane oder Pawpaw besitze ich erst seit letztem Frühling. Jedoch heißt es auch hier geduldig sein bis die ersten Früchte kommen. Auf den Geschmack, der zwischen Banane, Mango und Ananas liegen soll bin ich schon sehr gespannt. Eine Schisandrabeere, oder „Füng Geschmäckerfrucht“ wie sie auch oft genannt wird, hatte ich zwar, aber noch bevor die ersten Früchte reif wurden ist sie eingegangen.

Resümee: Für Obstliebhaber ein durchwegs interessantes und aufschlussreiches Bucht. Besonders die kurzen Nutzungsbeispiele der einzelnen Obstsorten haben mir recht gut gefallen.

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Oliven selber einlegen

In meinem ersten Reisebericht zu Rom habe ich euch ja berichtet, dass ich bei der Villa der Quintillii die Chance genützt habe eine handvoll Oliven (zw. 15-20 Stück) zu pflücken. Anfangs einfach nur aus reiner „Sammelgier“ 🙂 Erst eine Studienkollegien brachte mich auf Idee, dass ich sie doch einlegen könnte. Gesagt getan. Zuhause angekommen begann ich gleich mit der Recherche, wie Oliven denn einzulegen wären. Überraschenderweise existieren dazu sogar eine Vielzahl von Artikeln mit fast ebenso vielen Varianten der Zubereitung.P1110439 Weiterlesen


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Frohe Weihnachten

So ihr Lieben, für meinen Geschmack neigt sich das Jahr viel zu schnell dem Ende zu und bei dem aktuellen Wetter kommt auch nicht so wirklich eine Weihnachtsstimmung auf. Dennoch wünsche ich euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Weiters möchte ich auch an alle einmal DANKE sagen die in den letzten drei Monaten so fleißig auf meinem Blog vorbei geschaut haben 🙂

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Provence

In letzter Zeit ist es etwas ruhiger auf meinem Blog geworden, das liegt einerseits daran, dass sich im Garten kaum etwas tut aber andererseits hat auch die Uni vor Weihnachten nochmals enorm viel Zeit verschlungen. Im Moment nutze ich gerade die Zeit mir Gedanken über das nächste Gartenjahr zu machen. Unter anderem schwebt mir dabei ein kleiner mediterraner Garten vor. In den letzten Jahren haben mich mehrere Urlaube und Exkursionen in diese Gegend geführt. Auf den damals gemachten Fotos, bin ich gerade auf der Suche auf Anregungen für den Garten. Natürlich möchte ich euch diese keinesfalls vorenthalten.

Letztes Jahr führte mich eine Geographieexkursion eine Woche lang in die Provence. Von Cavailion , das uns als Ausgangspunkt diente wurde jeden Tag eine andere Destination aufgesucht. Darunter Arles, Avignon, Marseilles, die Pont du Gard, der Gorges de Verdon, der Markt in St. Remy, das Kloster Notre-Dame de Senaque, die Carmague und eine Vielzahl kleinerer Orte. Sehr gut fand ich, dass es dabei nicht nur um die Geographie ging, sondern auch die Biologie, Geschichte, Kunst und Literatur nicht zu kurz kam.

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Wintervorräte

Seit der Neolithischen Revolution vor rund 10000 Jahren legen Menschen für den Winter Vorräte an. Zwar kann man heutzutage in den Supermärkten auch im Winter fast alles kaufen was das Herz begehrt, aber dennoch verleiht es einem noch immer ein gutes Gefühl, die eigenen Erzeugnisse des Gartens im Herbst einzulagern. collage_Apfelcollage_Zwiebelcollage Nüsse

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In Sand gelagerte Rote Rüben


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Die Not mit den lieben Schnecken

Wer kennt sie nicht, die Probleme mit den Schnecken? Letzten Sommer ging es sogar soweit, dass wir einige Beete im Garten aufgaben, da mehrmals innerhalb einer Nacht sämtliche Jungpflanzen verschwanden. Da half auch das täglich Abglauben nichts mehr. Nur noch das Hochbeet und das Glashaus waren komplett „schneckensicher“. Da es so nächstes Jahr nicht weiter gehen kann, kam es mir letzte Woche gerade recht, als ich beim Stöbern in der Buchhandlung dieses Buch entdeckte.P1120074

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Rom

Teil 2

Nach dem 25km Fussmarsch am Vortag gingen wir den 3. Tag etwas gemütlicher an. Dennoch muss man sagen, dass wir auch an den anderen Tagen zwischen 10 und 15 km zurück gelegt haben. Am Anfang fuhren in den Stadtteil „Esposizione Universale di Roma“ der von Mussolini für die Weltausstellung, die 1942 in Rom statt finden hätte sollen, errichtet wurde. Geprägt ist dieses Viertel durch den Neoklassischen Baustil. Dort besuchten wir zunächst das Prähistorische und anschließend das Frühmittelalterliche Museum. 

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