Landesgartenschau Bad Ischl Teil 3

Kommen wir nun zum abschließenden 3.Teil des Berichts über die Landesgartenschau. Nachdem wir zuvor schon den Kaiserpark und Kurpark besuchten hatten, kamen wir vom Letzteren über die neu gestaltete Esplanade zum 4. Teil der Ausstellung, dem Sisipark. (Die Esplanade gilt als 3. Teil)

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Am Eingang wurden wir schon vom Hausherren begrüßt. Das Herzstück des Parkes bildet der renaturierte Teil des Kaltenbachs, der ein treuer Begleiter am Rundweg ist. Dieser Weg selbst führt durch den 1852 angelegten „Elisabethen-Park“. Zu sehen gibt es dabei verschieden Blumen- und Staudenbeete, Themengärten, Kinderspielplätze am Wasser und den alten Baumbestand.

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Immer wieder boten  Liegestühle und Hängematten am Wegrand die Möglichkeit eine kurze Rast einzulegen und die Umgebung zu genießen.

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Auch ein Gemüsegarten konnte hier besucht werden. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Bad Ischl barrierefrei gestaltet, so gab es etwa Hochbeete für Rollstuhlfahrer.

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Eine Kartoffelpyramide durfte natürlich auch hier nicht fehlen. Diese war sogar doppelt so hoch wie meine. Wäre interessant wie hier die Ernte ausgefallen ist. Die oberen Etagen schauen jedoch auch bei dieser nicht sehr gesund aus.

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Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir die Ausstellung sehr gut gefallen hat und meine Erwartungen übertroffen wurden. Teilweise waren die Farbkombinationen in den Beeten nicht so mein Geschmack, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Am besten gefallen hat mir der Kaiserpark, da er mit seiner Weitläufigkeit und den Beeten überzeugte. Etwas mehr gewünscht hätte ich mir Sträucher. Aber ich bin froh dem Kapitel Gartenschauen nochmals eine Chance gegeben zu haben und freue mich auf die Landesgartenschau 2017 in Kremsmünster.

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Herbstliche Gartenimpressionen

 

Jeden Montag heißt es für mich schweren Herzens Abschied von meinen Pflanzen zu nehmen. Damit ich nochmals Kraft für die vier Tage in der Stadt tanke, steht daher vor der Abfahrt immer ein Spaziergang durch den Garten am Programm. Trotz des nahenden Winters gibt es dort noch immer eine Menge zum entdecken.

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Spätherbst

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Der Spätherbst zieht ins Lande. Gut erkenntlich an der Gelbfärbung der Lärchennadeln. Im Phänologischen Kalender sind wir nun bei der vorletzten Jahreszeit angelangt. Spätestens jetzt sollten frostunverträgliche Pflanzen, wie Geranien, Fuchsien, Enzianbäumchen usw. ins Haus übersiedeln. Im Garten heißt es jetzt Laub sammeln, einerseits um es für das nächste Jahr zu kompostieren, andererseits um den Rasen von Pilzerkrankungen zu schützen.

Ps: Dabei aber nicht das ganze Laub auf den Kompost geben, sondern auch ein paar Hügeln für die Igel anlegen.

Wächst nicht gibt’s nicht

Der Radi (Rettich) wird bei uns nichts“. Diesen Satz bekam ich von meiner Oma immer wieder zu hören, wenn ich mein Vorhaben äußerte einen solchen anzubauen. Mit der Zeit hatte er sich so ins Gedächtnis eingebrannt, dass ich auch der Meinung war, dass ein Versuch umsonst wäre. So blieb unser Gemüsegarten jahrelang „rettichfrei“. Vor 2-3 Jahren entdeckte ich dann in der Gärtnerei Samen der Rettichsorte „Eiszapfen“ die sich ideal als Jausenbeilage eignen, da sie ca. nur 10 cm lang und 1,5-bis 2 cm dick werden. Und Überraschung; die Pflanzen gediehen prächtig! Zwar zeigte sich, dass wie bei den Radieschen ab einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr (laut meinen Beobachtungen wenn die Temperaturen vermehrt die 30°C Marke erreichen) die Ausbeute abnimmt, aber von „wächst nicht“ keine Spur.

Heuer beschloss ich schlussendlich auch einmal „normale“ Rettichsamen einzulegen. Dazu wählte ich die Kartoffelpyramide und das Hochbeet. Anfangs vegetierte er nur vor sich hin und erreichte gerade einmal die Größe der „Eiszapfen“. Da er über Wochen kaum an Größe zulegte, begann ichschon die ersten Wurzen zu ernten, so dass vorm Sommerurlaub nur noch 7-10 Exemplare übrig waren. Als ich dann aus den USA heimkehrte, traute ich erst meinen Augen nicht. Der Rettich hatte massiv an Größe zugelegt. Zwar konnte er bei der Länge noch nicht mit dem eu-genormten aus dem Supermarkt mithalten, aber für den ersten Versuch war das gar nicht so schlecht. Wobei man sicher sagen kann, dass der Rettich im Hochbeet, in dem die Erde sehr locker ist, sicher besser wächst als in den normalen Beeten, wo ihn meine Oma früher gesät hatte. Zukünftig lass ich also „wächst nicht“ nicht mehr gelten und beherzige eher „Probieren geht über studieren“.

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Frühlingsblüher

Obwohl der Herbst in den Gärtnereien für mich eher eine triste Zeit ist, gibt es doch eine Abteilung die mir jedesmal ein großes Lächeln ins Gesicht zaubert, die der Blumenzwiebeln. Ich hab euch im ersten Post ja schon vorgewarnt, dass ich eine kleine Schwäche für Frühlingsblüher habe. Jedes Jahr kommen ein paar neue Zwiebeln hinzu. Heuer dürfte ich es aber ein bisschen übertrieben haben.  😀 Schlussendlich kam ich vom Gärtner mit zwei Säcken voller Freude nach Hause.

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Ein paar meiner Neuerwerbungen

Folgende Zwiebeln werden heuer bei mir einziehen 😀

366 Krokus

140 Tulpen

45 Narzissen

85 Allium

50 Schneeglöckchen

10 Frühlingsknotenblumen

35 Winterlinge

10 Iris

10 Frittilaria

10 Schneeglanz

So jetzt heißt es raus in den Garten über 700 Zwiebeln graben sich nicht von alleine ein 😀

Was sind eure Frühlingsblüher?

Landesgartenschau Bad Ischl Teil 2

Nachdem mich der Kaiserpark positiv überrascht hatte machte ich mich am Weg zum zweiten Teil der Ausstellung, dem Kurpark. Dieser war flächenmäßig der kleinste Teil der drei Ausstellungsflächen und liegt mitten in der Stadt. Nach einem ca. 10 minütigen Fußmarsch durch die Stadt erreichte ich diesen und wurde von einem Konzert des Kurorchesters begrüßt. Leider war hier der Andrang schon deutlich größer als im Kaiserpark. Daher war es nur schwer möglich Bilder ohne Passanten zu schießen.

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Nächste Woche folgt der abschließende Teil 3, der den Sisipark behandeln wird.

Knoblauch pflanzen

Der Knoblauch zählt bei mir neben dem Zwiebel sicher zu den meist verwendeten Gemüsesorten. Sei es nun in der Tomatensauce, im Pesto, zum Knoblauchbrot, zum Würzen, zur Kräuterbutter, zum Einlegen oder einfach nur als Beilage zur Jause. So können in einer Woche schon leicht 1-2 „Knoblauch-Häupl“ verbraucht werden. Bis jetzt kaufte ich ihn im Supermarkt. Richtig zufrieden war ich jedoch nie, da selbst der Bioknoblauch großteils aus Ägypten kam. Erst heuer wurde erstmals vermehrt österreichischer Knoblauch im Handel forciert. Nachdem im Frühling ca. jede 3 Knoblauchzehe schlecht war, beschloss ich den Anbau einmal selbst auszuprobieren. Wie es das Schicksal so wollte entdeckte ich nur kurze Zeit später im „Arche Noah Magazin“ die Einladung zu einem Tag der offenen Tür bei einem Knoblauchbauern. Mitte August war es dann so weit ich suchte den Bauernhof im Innviertel auf. Dort werden insgesamt über 50 verschiedene Knoblauchsorten aus sämtlichen Teilen der Welt angebaut. Schlussendlich kam ich mit einer Ausbeute von 9 Sorten nach Hause. Darunter sind jeweils eine Sorte aus Österreich, Italien, Frankreich, England, USA, Polen, Sibirien, Ukraine und den Kanalinseln.

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Folgende Tips hab ich für den Anbau erhalten.

  1. Knoblauch am besten Ende September bis Anfang Oktober setzen.

  2. Einen sonnigen Standort wählen.

  3. Nach dem Pflanzen alles mit einer dünnen Grasmulchschicht bedecken.

  4. Knoblauch verträgt kein Unkraut.

Leider ist es fast Mitte Oktober geworden, bis ich es schaffte die Zehen in die Erde zu stecken. Ich hoffe dennoch, dass sie vorm Winter noch gut wurzeln. Ich werde euch am Laufenden halten. Abschließend würde mich noch interessieren welche Erfahrungen ihr mit dem Knoblauch im Garten gemacht habt.

Landesgartenschau Bad Ischl Teil 1

Nach 4 Jähriger Pause, fand heuer in Bad Ischl die insgesamt 7. Oberösterreichische Landesgartenschau statt. Ehrlich gesagt hatte ich anfangs kein Besuch eingeplant, da mich jene Gartenschauen, die ich bisher besucht hatte (Bad Schallerbach und Vogelpark Schmiding) nicht sehr überzeugt hatten. Als ich jedoch in der Gegend zu tun hatte und zufällig eine Eintrittskarte gewann, beschloss ich dem Thema Landesgartenschau noch eine Chance zu geben. Vier Bereiche wurden speziell für diesen Anlass vorbereitet, der Kaiserpark, der Sisipark, der Kurpark und die Esplanade.

Da ich gleich auf Anhieb in Bahnhofsnähe einen Parkplatz fand, entschied ich mich die Tour im Kaiserpark zu starten. Obwohl mich in der Vergangenheit schon häufiger Ausflüge nach Bad Ischl geführt hatten, war die Kaiservilla noch ein weißer Fleck auf meiner Landkarte. Von dort aus führte ein Rundweg an unzähligen Blumenbeeten und anderen Stationen vorbei.

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Besonders beeindruckend fand ich die Weitläufigkeit der Landschaft und den alten Baumbestand. Insbesonders einige alte Eichen hatten es mir angetan. Auch einige Höhenmeter wurden auf den verschiedenen Wegen zurückgelegt. Ungefähr zur Hälfte des Weges erreichte man, dass „Marmorschlössel“, in dem man eine Fotoausstellung bewundern konnte.

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Circa 2h. benötigten wir für diesen Rundweg. Am Endpunkt befand sich noch ein kleiner Shop der oberösterreichischen Landesgärtnereien, doch ausnahmsweise blieb ich dieses mal standhaft, so dass keine neue Pflanze in meinen Garten einzog. Teil 2 folgt nächste Woche und wird sich mit den Beeten im Kurpark beschäftigen.